Aktuelles aus der AG SPAK – 9/12

September 2012:
Aktionstag Um,fair,teilen, Reichtum besteuern
so heißt am kommenden Samstag eine bundesweite Aktion. Reiche, Millionäre, werden immer reicher. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Menschen vermehrt, die in öffentlichen Papierkörbe nach Pfandflaschen schauen. mehr

Mädchen und junge Frauen im Umgang mit Widersprüchen

Im Verlag AG SPAK Bücher ist ein neues Buch zu Mädchenarbeit erschienen. mehr

Das Mutbuch

Im Mutbuch erzählen Frauen und Männer mit Lernschwierigkeiten ihre Lebensgeschichten.
Sie erzählen diese Geschichten selbst.
Es schreibt nicht jemand anderer über die Frauen und Männer mit Lernschwierigkeiten.
Dieses Buch soll Mut machen.
Menschen mit Lernschwierigkeiten sollen so leben können, wie sie wollen.
Die Menschenrechte sollen für alle Menschen wirklich wahr werden.


Selbstbestimmt Leben Innsbruck – Wibs (Hg.)
Das Mutbuch
Lebensgeschichten von Frauenund Männern mit Lernschwierigkeiten
AG SPAK Bücher, Neu-Ulm, ISBN 978-3-940865-42-7, 2012, 90 S. 9 €

zum Buch

Bundesweites Netzwerktreffen der BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit
Das Netzwerktreffen findet am 8. November 2012 von 14:00 bis ca. 19:00 Uhr im Nachbarschaftshaus Urbanstraße in Berlin statt. mehr

Umverteilen schafft mehr Freiheit für alle
von Ronald Blaschke
Ergebnisse von Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und der Entwurf des 4. Armuts- und Reichtumsberichts für Deutschland zeigen: Die Einkommens- und Vermögensungleichheit in Deutschland wüchst.mehr

Am 1. Okt. ist in Wuppertal Zahltag / Motto: Eingangsbestätigung sofort!
Am 1. Okt. führen wir vom Verein Tacheles vor dem Jobcenter-Hauptquartier, Bachstr. 2, in Wuppertal Barmen einen „Zahltag“ durch. Dieser steht unter dem Motto „Eingangsbestätigung sofort!“
Unser Motto „Eingangsbestätigung sofort!“ rührt von der Weigerung des Jobcenters Wuppertal, eine sofortige Eingangsbestätigung für eingereichte Unterlagen zu geben. Für Betroffene ist es eine traurige Realität, dass im Jobcenter regelmäßig Unterlagen verschwinden, da dies ein großes Problem darstellt.
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Weitere Beiträge… mehr

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edition assemblage: Buchvorstellung “Occupy Anarchy!”

Infogruppe Bankrott (Hg.)
Occupy Anarchy!
Libertäre Interventionen in eine neue Bewegung.
Reihe Systemfehler Bd. 3
farbig, TB, 110×180 mm
152 Seiten, 9.80 Euro
ISBN 978-3-942885-26-3 | WG 973
Neuerscheinung 24. September 2012
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Edition AV: Neuerscheinungen Herbst 2012

Stefan Gurtner
Guttentag
Das Leben des jüdischen Verlegers Werner Guttentag zwischen Deutschland und Bolivien
ISBN 978-3-936049-68-6
550 Seiten
24,50 €

Literatur und Bolivien? Unvorstellbar! Und doch gibt es sie! Dank eines deutsch-jüdischen Flüchtlings namens Werner Guttentag, der ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als die Nazis die Bücher verbrennen, seine Liebe zu ihnen entdeckt. Gedruckte Worte sind für ihn der Schlüssel zum Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit und Ignoranz. Er sieht in ihnen ein Sprachrohr, nicht nur um Missständen zu begegnen, sondern auch um der Bevölkerung Boliviens (mehrheitlich Indigene) ein Selbstbewusstsein/ihren Stolz (zurück)zugeben, in dem er ihre Geschichte, ihre Traditionen, eingebettet in die Schönheit und Vielfältigkeit ihres Landes, veröffentlicht. Er eröffnet zunächst einen Buchladen, gründet einen Verlag, ruft einen Buchpreis ins Leben, in dessen Jury niemand Geringerer als der Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa sitzt, der Guttentag als seinen Freund, den „großen bolivianischen Verleger und Buchhändler“ bezeichnete. Er trifft auf Klaus Barbie und wird hineingezogen in den Strudel im Kampf um Che Guevara.

Hans Jürgen Degen
Kapitalismus in der Insolvenz?
Über Kapitalismus. Eine Streitschrift
ISBN 978-3-86841-071-6
165 Seiten
14 €

Der „Raubtierkapitalismus“ ist nicht zu zügeln. Wer den Kapitalismus nicht mehr will, muss ihn vernichten. Mit „Reformen“ geht das nicht. Kapitalismus ist kein unverfängliches Credo. Seine Praxis ist entlarvend. Wer es wirklich noch nicht wusste und spürte: Die Vermarktung und Entblößung allen Lebens durch das kapitalistische System ist total. Nichts wird da wirklich ausgelassen. Deshalb sind in ihm auch nur dieses abstoßendes Beispiel Spekulationen mit Lebensmitteln „normal“; der „Hunger“ ist ihm auch nichts anderes als „Ware“. Aber „die Folgen sind verheerend: Großspekulanten und Kleinanleger treiben die Preise für Lebensmittel in die Höhe und stürzen Millionen in Armut und manchmal sogar in den Tod.“

Louis Gill
George Orwell
Vom spanischen Bürgerkrieg zu 1984
Übersetzt von Michael Halfbrodt
ISBN 978-3-936049-66-2
165 Seiten
16 €

Orwell, der nach Spanien gekommen war, um gegen den Faschismus zu kämpfen, sollte im Laufe dieser sechs Monate auf dem Schlachtfeld die Bekanntschaft eines weiteren, nicht weniger gefährlichen Feindes machen, des Stalinismus. Außer einer Schilderung seiner Kriegserlebnisse an der Front ist Mein Katalonien auch der Bericht, der über diese Entdeckung Zeugnis ablegt. Faschismus und Stalinismus off enbaren sich ihm als die beiden Seiten ein und desselben Monstrums, des Totalitarismus, den er dann in 1984 und Farm der Tiere treff end beschreiben wird. Orwell bezeichnete seine Teilnahme am Spanischen Bürgerkrieg als die wichtigste Erfahrung seines Lebens, die alles Weitere beeinflusste.

Norbert „Knofo“ Kröcher
… Warum mir die Linke
Knieschüsse oder: Die Kritik als Waffe
ISBN 978-3-86841-080-8
150 Seiten
12 €

„Wozu die ellenlangen Elaborate über Schimären wie ‘Staatsrecht’, ‘parlamentarische Kontrolle’, ‘Grundgesetz’ etc. Die Machthaber heißen Machthaber, weil sie Macht haben und deshalb alles machen können.
Überlegt Euch lieber, was WIR machen können.“
Knofo

Norbert Kröcher, genannt Knofo, Jahrgang 1950 war Mitglied der Berliner Haschrebellen, Gründungsmitglied der Bewegung 2. Juni und in Folge dessen fünf Jahre steckbrieflich gesucht im Untergrund (u.a. in Schweden), und acht Jahre in „strenger Einzelhaft“, die Hälfte davon in Isolationshaft in allen möglichen Hochsicherheitsknästen in Deutschland.
Knofo hat seine Wut behalten, und die drückt er manchmal in Texten aus nicht ohne bösen Humor und messerscharfe Ironie. Es kann jede und jeden treffen, da gibt es keine falsche Kumpanei. Ein Arschloch ist ein Arschloch.

Jochen Koblauch

Birgit Seemann
“Mit dem Besiegten” Hedwig Lachmann (1865-1918): deutsch-jüdische Schriftstellerin und Antimilitaristin
Überarbeitete und aktualisierte Neuauflage
Siegbert Wolf (Herausgeber), Uwe Rausch (Illustrator), Birgit Seemann (Autor)
ISBN 978-3-86841-073-0
173 Seiten
16,00 €

Im Interview (2008) bekannte der US-amerikanische Filmregisseur Mike Nichols: “Ich bin vorbelastet. Meine Großmutter Hedwig Lachmann schrieb das Libretto zu “Salome”. Sie übersetzte Oscar Wilde (…) ins Deutsche und arbeitete mit Richard Strauss am Libretto”. Die Schriftstellerin, Lyrikerin, Übersetzerin und Antimilitaristin Hedwig Lachmann (1865–1918) war lange vergessen. Das Buch zeichnet ihre geistige und künstlerische Entwicklung nach: das jüdische Elternhaus und die Beziehung zum Vater, dem Kantor und Musikgelehrten Isaak Lachmann, die kulturellen Erfahrungen in England und Ungarn, der Kreis um den ‘Dichterfürsten’ Richard Dehmel, das Engagement gegen den Ersten Weltkrieg. Über Hedwig Lachmanns ehelichen “Bund” mit dem anarchistischen Kulturphilosophen Gustav Landauer, schrieb Hermann Sinsheimer: “Sie waren zwei Menschen wie auf Flügeln, und sie waren zusammen eine Einheit (…).”

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2. Libertäre Medienmesse in Bochum vom 24.-26. August

libertäre medienmesse bochum
2. Libertäre Medienmesse in Bochum
vom 24. bis 26. August 2012
Offener Assemblage-Stand | book:fair
Infos: hier

Wir freuen uns auf euren Besuch!

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Neue Studie zur NPD bei der edition assemblage

Pressemitteilung

Haben die Neonazis einen “Antikapitalismus von rechts” entwickelt?
Studie untersucht die wirtschafts- und sozialpolitischen Positionen der NPD

edition assemblage, Münster, 21. August 2012

Mit Parolen wie “Sozial geht nur national” geht die NPD auf Stimmenfang.
Soziale Themen haben für die Politik der extrem rechten Partei an
Bedeutung gewonnen. Der Soziologe Hendrik Puls legte nun die erste
umfassende Untersuchung der wirtschafts- und sozialpolitischen
Positionen der NPD vor.
Seine Studie basiert auf einer Inhaltsanalyse des Parteiorgans “Deutsche
Stimme” der Jahre 1998 bis 2010. Die “Deutsche Stimme” entwickelte sich
in den 1990er Jahren von einem reinen Verlautbarungsorgan zu einem Ort
der innerparteilichen Debatte, was sie als Quelle interessant macht.
Puls konnte deswegen über 750 Artikel in die Analyse einbeziehen.

Unter Udo Voigt setzte die NPD auf sozialpolitische Themen
Der Zeitraum der Untersuchung liegt in der Amtszeit des
NPD-Bundesvorsitzenden Udo Voigt. Voigt öffnete die Partei Mitte der
1990er Jahre nicht nur für die Mitglieder neonazistischer Kleinstgruppen
und der subkulturell geprägten rechten Skinhead-Szene. Die NPD wandte
sich zudem verstärkt sozial- und wirtschaftspolitische Themen zu.
Bereits zu Anfang seiner Amtszeit verkündete Voigt, die NPD müsse sich
als “grundsätzliche Alternative zum bestehenden Parteiensystem”
verstehen und sich für die “totale Umstrukturierung der deutschen
Wirtschaft” einsetzen. Soziale Einschnitte lehnte sie fortan ab. Damit
wurden die Grundlagen für den erneuten Aufschwung der NPD gelegt. Ihre
größten Erfolge erzielte die NPD 2004 und 2006, als sie dank einer
rassistisch aufgeladenen Agitation gegen die “Hartz-Reformen” in den
sächsischen sowie den mecklenburg-vorpommerschen Landtag einzog. Auch
der seit 2011 amtierende Bundesvorsitzende Holger Apfel hält an dieser
Orientierung fest, versucht allerdings unter dem Schlagwort der
“seriösen Radikalität” einen Kurs einzuschlagen, der die all zu offene
Verherrlichung des Nationalsozialismus zu Gunsten eines bürgernahen
Image als “Kümmerer”-Partei zurückstellt. Die Betonung sozialpolitischer
Versprechen nimmt in dieser Strategie eine zentrale Rolle ein.

Rassistische “Lösungen” auf soziale Fragen
Die NPD möchte sich “Anwalt der kleinen Leute” profilieren, sie
verspricht ihrem Klientel soziale Sicherheit und Teilhabe. Dieses
Versprechen solle durch einen nach rassistischen Kriterien geordneten
Sozialstaat erfüllt werden. Teilhabe berechtigt sollten ausschließlich
“Deutsche” sein. Alle Menschen, die die NPD als “Nicht-Deutsche” oder
nicht Unterstützungswürdige “Randgruppen” abwertet, sollten von
Sozialleistungen und Bleiberecht ausgeschlossen werden. Die zentrale
Forderung der NPD ist die rassistisch legitimierte Besserstellung der
“Deutschen” in einem exklusiven Sozialstaat, hat Puls herausgefunden.
“Volkszugehörigkeit” mache die NPD zum zentralen Kriterium der
Leistungsberechtigung. Offen formuliert die Partei, dass sie die
“Volkszugehörigkeit” an Hautfarbe und Herkunft knüpft. Die “Verleihung
bedruckten Papiers (des BRD-Passes)” verändere nicht die “biologischen
Erbanlagen”, die über die Mitgliedschaft in der “ethnisch-kulturellen
Gemeinschaft des deutschen Volkes” entschieden, so der NPD-Parteivorstand.
“Die NPD bietet ausschließlich rassistische Lösungen auf soziale Fragen.
Sie ist damit alles andere als eine soziale Partei. Sie lehnt die
Gleichwertigkeit der Menschen fundamental ab”, stellt Puls fest. Der
Soziologe weiter: “Der zentrale Terminus, den die NPD zur
Charakterisierung ihres sozialpolitischen Inklusionsversprechens nutzt,
ist ,Volksgemeinschaft’. Ein Begriff, der auch in der Nazi-Propaganda
zentral war. Dieser verweist darauf, dass soziale Inklusion und
Sicherheit durch Ausgrenzung und Entrechtung der ,Gemeinschaftsfremden’
erreicht werden soll.”

NPD steht in der Tradition faschistischer Bewegungen
Dass sich die NPD als “Anti-System-Partei” und “antikapitalistische
Kraft” inszeniere, sei nicht verwunderlich, wenn man die Programmatik
der faschistischen Parteien in der Zwischenkriegszeit in den Blick
nehme, meint Puls. Ein “antibürgerliches” und “antikapitalistisches”
Selbstverständnis gehörte bereits zum Kennzeichen der NSDAP und kann als
Unterscheidungsmerkmal zwischen einer faschistischen und einer
nicht-faschistischen extremen Rechten angeführt werden. Mit dem
historischen Faschismus verbinde die NPD auch die behauptete Trennung
eines “schaffenden Industriekapitals” und eines “raffenden
Finanzkapitals”, wobei letzteres als feindliche Macht dem “deutschen
Volk” gegenüber stünde. Damals wie heute werde das “Finanzkapital” mit
den Jüdinnen und Juden personalisiert. Der Antisemitismus der NPD tritt
nicht nur codiert auf, Puls fand im Rahmen seiner Untersuchung in der
NPD-Parteizeitung auch Belege für einen ungeschminkten Antisemitismus,
der behauptet, Jüdinnen und Juden würden die Weltwirtschaft
kontrollieren und das “deutsche Volk” bedrohen.
Die Traditionslinien beschränken sich nicht nur auf ideologische
Ähnlichkeiten. In einem Kapitel befasst sich Puls mit rechten
Theoretikern und Vordenkern, welche die “Deutsche Stimme”-Redaktion
ihren Leserinnen und Lesern vorstellt. Bei diesen handele es sich
entweder um Vertreter der NSDAP, wie den Wirtschaftstheoretiker und
Antisemit Gottfried Feder, oder um Protagonisten der “Konservativen
Revolution”, einer Strömung extrem rechter, republikfeindlicher
Intellektueller der Weimarer Republik.

Hat die NPD einen “Antikapitalismus von rechts” entwickelt?
Die Frage, ob die NPD einen “Antikapitalismus von rechts” entwickelte
habe, verneint Puls. Die NPD stelle weder die Lohnarbeit und das
Privateigentum noch das private Unternehmertum und den Markt als
zentrale Instanz des Warenaustausches in Frage. Damit lasse sie
Institutionen unberücksichtigt, deren Abschaffung gemeinhin mit einem
antikapitalistischen Projekt verbunden würden. Gleichwohl müsse man aber
festhalten, dass sich die Partei ihrem Selbstverständnis nach als
kapitalismuskritische Kraft und als “radikale Alternative” zum
Bestehenden verstehe. Sie werde weiterhin versuchen, auf soziale Themen
zu setzen.
Puls hält fest: “Die Kapitalismuskritik der NPD ist geprägt von
einfachen Schuldzuweisungen. Antisemitismus spielt dabei eine wichtige
Rolle. Mit ihren Parolen versucht die NPD die von der wirtschaftlichen
Entwicklung und den gesellschaftlichen Veränderungen Verunsicherten zu
erreichen, in dem sie ihnen soziale Teilhabe und Bevorzugung gegenüber
,Nicht-Deutschen’ verspricht.”

Hendrik Puls
Antikapitalismus von rechts?
Wirtschafts- und sozialpolitische Positionen der NPD
Studien zur extremen Rechten, Band 1
Reihe Antifaschistische Politik [RAP], Band 3
farb. Broschur, 144 Seiten, 16.80 EUR [D]
ISBN 978-3-942885-04-1

PPRESSEMATERIAL – COVER – LESEAUSZUG:
http://www.edition-assemblage.de/antikapitalismus-von-rechts/

Rezensionsexemplare können beim Verlag angefordert werden
Verlag edition assemblage Münster
Ansprechpartner:
Willi Bischof
Telefon: (0251)14 104 208
presse@edition-assemblage.de

Über den Autor
Hendrik Puls, MA, ist Soziologe und arbeitet für die “Mobile Beratung
gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Köln”.

PDF Version:
http://bookfair.blogsport.eu/files/2012/08/PM-Puls.pdf

edition assemblage
Postfach 27 46
48014 Münster

Telefon: 0251 – 149 12 56
presse@edition-assemblage.de
www.edition-assemblage.de

Termine:
libertäre medienmesse bochum
2. Libertäre Medienmesse in Bochum
vom 24. bis 26. August 2012
Offener Assemblage-Stand | book:fair

Aktuelle Vorschau und Neuerscheinungen:

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Unsere zweite Zeitung ist erschienen!

Informationen von und über unabhänge Verlage:
AG SPAK Bücher | edition AV | edition assemblage
Klemm & Oelschläger | edition kritik & utopie | Die Buchmacherei

Die 2. Ausgabe der book:fair-zeitung könnt ihr hier online lesen oder direkt bei unserem b|stellwerk kostenlos bestellen.

Viel Spaß beim Lesen!

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15. bis 17.6.2012 – Linke Buchtage Berlin

wir laden euch zu unserem Stand auf den 10. Linken Buchtage Berlin am
Wochenende vom 15. bis 17. Juni
2012 ein:

Freitag: 17–22 Uhr
Samstag: 11–22 Uhr
Sonntag: 11–17 Uhr

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei!

Außer den Auftaktveranstaltungen finden alle Veranstaltungen in den
Räumen des Mehringhofs statt:

Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin, U6 / U7 Haltestelle Mehringdamm.

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2.-3. Juni – Kritische Buchmesse in Mainz

Ihr findet unsere Bücher auf der Buchmesse am book:fair-Stand, vertreten von der edition av.

Weitere Infos:

http://krili.wordpress.com/2012/04/18/kritische-buchmesse/

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Edition AV: Frühjahr und Sommer 2012


Gustav Landauer
Philosophie und Judentum
Ausgewählte Schriften – Band 5
herausgegeben von Siegbert Wolf und illustriert von Uwe Rausch
ISBN 978-3-86841-068-6 | 445 Seiten | 22 €
Edition AV

Philosophisches Denken betrieb Landauer nie als Selbstzweck. Vielmehr zielte er stets auf das Leben der Menschen, auf deren gesellschaftliche Praxis, mit dem Ziel einer globalen Menschwerdung auf der Grundlage von Freiheit, Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit. Philosophische Gesprächspartner fand er hierbei vor allem in Fritz Mauthner, Martin Buber, Constantin Brunner und Ludwig Berndl. Besonders in der Sprachkritik erkannte er ein Mittel zur Kritik der instrumentellen Vernunft und zur Auflösung herrschaftsorientierter Ideologien. Deutlich wird Landauers tiefes Verständnis von Philosophie als einem Erkenntnisinstrument, nicht, um die Welt zu interpretieren, sondern um sie zu verändern: „Unsere Aufgabe ist […] anzuerkennen, durch die Tat und den stillen Umgang im Kleinen und Täglichen, dass die Menschen und alles, was Leben hat, uns nicht als Gegenstände für unseren Genuss gegeben ist, sondern als solche, die in allem Wesentlichen gerade so beseelt sind wie wir.“
Hinzu trat Landauers bewusstes Bekenntnis zum Judentum, das einherging mit einer Wiederentdeckung der jüdischen Tradition, der mystischen und häretischen Quellen des Judentums (Messianismus, Kabbala, Chassidismus). Es entsprang vor allem kulturellen Impulsen eines engen Zusammenhanges zwischen Judentum und Menschheitsidee. Im Prozess eines neuen, sozialen Umgangs der Menschen untereinander, maß er dem lebendigen Judentum mit seinen Nächstenliebe- und Gerechtigkeitsmotiven, den das Gemeinschaftsleben verkörpernden Traditionen sowie dessen kultureller Vielfalt, eine bedeutende Vorreiterrolle bei der Regeneration der gesamten Menschheit zu.


Roman Danyluk
Befreiung und soziale Emanzipation
Rätebewegung, Arbeiterautonomie und Syndikalismus
ISBN 978-3-86841-065-5 | 352 Seiten | 18 €
Edition AV

Was soll heute eigentlich konkret unter Befreiung und sozialer Emanzipation verstanden werden? Und warum sind viele der traditionslinken Vorstellungen überholt? Das vorliegende Buch erörtert genau diese Fragen und untersucht dabei die antiautoritäre proletarische Geschichte sowie die antiproduktivistischen Kämpfe in Vergangenheit und Gegenwart. Ausgehend von der sozialen Realität in den gegenwärtigen kapitalistischen Klassengesellschaften begibt sich Roman Danyluk auf die Spur der vergangenen selbstorganisierten direkten Aktionen des Proletariats ebenso wie des Kampfes der Lohnabhängigen gegen die Arbeit. Zentrale Begriffe der gesellschaftlichen Entwicklung – etwa Fortschritt, Produktivität, Arbeit – werden einer lebendigen und historischen Klassenanalyse unterzogen und auf emanzipatorische Art und Weise neu bestimmt. Damit versucht der Autor, eine sozialrevolutionäre Perspektive zur Umwälzung der sozial extrem ungleichen Klassenverhältnisse im Kapitalismus zu entwickeln.


Augustin Souchy
Bei den Landarbeitern von Aragon
Der freiheitliche Kommunismus in den befreiten Gebieten
zusammengestellt und herausgegeben von Wolfgang Haug
übersetzt aus der englischen Ausgabe von Bernhard Arracher
ISBN 978-3-86841-067-9 | 110 Seiten | 12 €
Edition AV

„Die Kollektivierung in Spanien war die wichtigste Umgestaltung der Eigentumsstruktur und Arbeitsorganisation der Produktion in der Geschichte. Die Kollektive waren eine Verwirklichung der Ideale und Theorien des freien und libertären Sozialismus, im Gegensatz zu den russischen Staatskolchosen und auch zum Selbstverwaltungssystem Jugoslawiens. Ich konnte das vergleichen, da ich durch all diese Länder gereist bin, um ihre Systeme zu studieren. Die spanischen Landkollektive ähnelten am ehesten den Moshov Shitufi, eine der vielen Arten von Arbeitsgemeinschaften, die in Israel als Kibbuzim bekannt sind.
Während des Bürgerkriegs war die Kommunistische Partei Spaniens gegen die Kollektive, nach dem Krieg wurden sie von Franco zerstört.”


Helge Döhring
Mutige Kämpfergestalten
Syndikalismus in Schlesien 1918 bis 1930
ISBN 978-3-86841-064-8 | 120 Seiten | 12 €
Edition AV

Schlesien zählte mit seinen zahlreichen konterrevolutionären Aspekten zu den arbeiterfeindlichsten Gebieten im Deutschen Reich. Dennoch oder gerade deshalb existierte hier nach dem Ersten Weltkrieg eine starke revolutionäre Arbeiterbewegung, welche diesen widrigen Bedingungen an vielen Orten bis 1933 zu trotzen verstand, darunter syndikalistische Organisationen. Wie für kaum eine andere Region sind aus Schlesien viele Zeugnisse überliefert, die mittels eindringlicher Details die Schwierigkeiten dieser Bewegung auf den Punkt bringt.

In diesem Buch werden sie zusammengetragen und geordnet vorgestellt. Mögen sie für heute aufzeigen helfen, welche Hürden der Syndikalismus auch in Zukunft zu bewerkstelligen hat.


anarchistische föderation berlin
Dokument A
Berliner anarchistisches Jahrbuch 2011
ISSN 2193-7850 | 72 Seiten | 5 Euro
Edition AV

Ausführliche Infomationen: anachristische förderation berlin

Vorankündigung

Jürgen Mümken
Die Ordnung des Raumes
Bio-Macht, Foucault und die Transformation des Raumes in der Moderne
Erscheint im Mai/Juni 2012


Stefan Gurtner
Guttentag
Das Leben des jüdischen Verlegers Werner Guttentag
zwischen Deutschland und Bolivien
Ca. 450 Seiten, ca. 25 Euro
ISBN 978-3-86841-069-3
Erscheint im Sommer 2012


Als PDF:

Edition AV – Vorschau Frühjahr 2012 [PDF]
Edition AV – Sommer 2012 [PDF]

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Edition AV: Lesreise von Roman Danyluk April 2012

15. April – 27. April 2012
Lesreise von Roman Danyluk
zu seinem Buch “Befreiung und soziale Emanzipation”
Termine hier

Zum Titel:


Roman Danyluk
Befreiung und soziale Emanzipation
Rätebewegung, Arbeiterautonomie und Syndikalismus
ISBN 978-3-86841-065-5 | 352 Seiten | 18 €
Edition AV

Was soll heute eigentlich konkret unter Befreiung und sozialer Emanzipation verstanden werden? Und warum sind viele der traditionslinken Vorstellungen überholt? Das vorliegende Buch erörtert genau diese Fragen und untersucht dabei die antiautoritäre proletarische Geschichte sowie die antiproduktivistischen Kämpfe in Vergangenheit und Gegenwart. Ausgehend von der sozialen Realität in den gegenwärtigen kapitalistischen Klassengesellschaften begibt sich Roman Danyluk auf die Spur der vergangenen selbstorganisierten direkten Aktionen des Proletariats ebenso wie des Kampfes der Lohnabhängigen gegen die Arbeit. Zentrale Begriffe der gesellschaftlichen Entwicklung – etwa Fortschritt, Produktivität, Arbeit – werden einer lebendigen und historischen Klassenanalyse unterzogen und auf emanzipatorische Art und Weise neu bestimmt. Damit versucht der Autor, eine sozialrevolutionäre Perspektive zur Umwälzung der sozial extrem ungleichen Klassenverhältnisse im Kapitalismus zu entwickeln.

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